Die OSM-Notes sind eine gute Erfindung [1], damit Außenstehende schnell und unkompliziert Fehler melden oder Hinweise abgeben können.
Für interne Mappingnotizen finde ich sie aber für ungeeignet und sollten meiner Meinung nach, nicht für interne Meldungen genutzt werden. Ich benutze das gute, alte ‘fixme’. Das hat folgende Gründe:
- Die FIXMEs erscheinen direkt in jedem Editor, ohne daß man noch eine spezielle Ebene dazu schalten muß.
- Wenn jeder interne Mappinghinweis die Notes verstopft, könnte für Externe der Eindruck entstehen, daß OSM entweder einfach zu viele “Fehler” enthält oder daß die Notes nicht abgearbeitet werden. Beides ist nicht wünschenswert.
- Die FIXMEs lassen sich direkt mit jedem Renderer darstellen, ohne eine zweite Datenquelle nutzen zu müssen. So kann man sich schnell eine Karte basteln, in der die FIXMEs hervorgehoben sind und sie gezielt abarbeiten.
- Jedes OSM-Tool kann auch FIXMEs verarbeiten.
- Durch die Historie, läßt sich leicht derjenige ermitteln, der den FIXME eingetragen hat und man ihn wegen einer Rückfrage einfach anschreiben..
- Da die FIXMEs beim normalen Editieren sichtbar sind, kann man nicht so leicht vergessen sie zu schliessen.
Daher kann ich die Nutzung von ‘fixme’ bzw. ‘FIXME’ nur dringend empfehlen. Doppeleintragungen sollten dringend vermieden werden.
[1] Auch wenn die “Erfindung” ja eigentlich durch die OpenStreetBugs gemacht wurde. Die Notes sind halt nur die Integration auf die Hauptseite.

