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hüggelzwerg's Diary

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Ein kleines Plädoyer für die stop_area_group.

Ich habe mich in den vergangenen Jahren viel mit den Rohdaten von Openstreetmap beschäftigt und seit einiger Zeit mappe ich auch viel (meistens rund um das Thema PTv2). Dabei habe ich ein paar interessante Entdeckungen mit dem PTv2-Schema gemacht. Meines Wissens ist ja die stop_area_group nicht in dem Schema integriert und ich habe (wie ich finde) ein paar gute Gründe für die Aufnahme in das PTv2-Schema gefunden. Große Bahnhöfe in Hauptstädten sind ein gutes Beispiel dafür. Viele Bushaltestellen, unterschiedliche Anbieter, Nahverkehr, Fernverkehr, Metro, S-Bahn, und, und, und … Als ich mir den Kopenhagener Hauptbahnhof mal genauer unter die Lupe genommen habe (nachdem ich das S-Bahn-Netz aktualisiert hatte), sind mir Ideen gekommen wie man das Ganze etwas strukturieren könnte. Jede Verkehrsart (Bus, S-Bahn, Zug) bekommt eine eigene stop_area, die zusätzlich mit den jeweils bekannten Elementen bus=yes/light_rail=yes/train=yes versehen wird. Nun können unterschiedliche network-Tags zum Einsatz kommen. Es fahren ja zum Beispiel Busse für einen Verkehrsverbund, andere wiederum in einem Fernbusnetz. Auch Abweichungen im name-Tag könnten hier berücksichtigt werden. In Kopenhagen heißt das: Movia (Busse im Takst Sjælland) schreibt die Haltestelle oft Hovedbanegården (mit der Straße, an der die Haltestelle liegt) DSB (S-Bahn; Zug) schreibt die Haltestelle København Hovedbanegård (meist abgekürzt København H) Elemente, die zu mehreren stop_areas passen würden, finden Platz in einer eigenen stop_area, welche mit dem neuen Tag type=infrastructure versehen werden könnte. Alle diese stop_areas wären dann Mitglied in einer stop_area_group.

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