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Es sind sehr wohl schon Massnahmen gelaufen - Verlegung des Mühlbachs mit Bilder:
http://www.asv-friedrichshafen.de/index.php/der-verein/aufnahmeantrag/2-uncategorised/121-verlegung-des-muehlbach-wegen-bau-der-b31
Ob auf Deiner Apfelwiese schon ein Bagger gestanden hat oder nicht ist fürs landuse tagging relevant, nicht aber fürs highway tag proposed/construction.
Dafür, dass der Baustart erfolgt ist, gibt es hinreichend Belege (über Google auffindbar). Dass es etwas dauert bis man Bautätigkeiten an einem konkreten Ort erkennt liegt in der Natur der Sache solcher Projekte. Von daher sehe ich keinen Anlass dass Tagging zu überdenken das so schon seit vielen Jahren praktiziert wird.
Ok, die Definition für den Baustart ist etwas schwammig und wird unterschiedlich gewertet. Dabei sollte man aber den Informationsgewinn im Auge behalten. Bezüglich construction bedeuted das: Hier ensteht ein Objekt, das nahezu nicht mehr zu verhindern ist. Wenn Du diese Daten anwendetes (OSM bzw. jegliche Geodaten werden niemals fächendecken
tagesaktuell sein!) musst Du verstärkt damit rechnen, dass die vorliegende Information von der Realität abweicht und Dein vorgesehener Weg durch Bautätigkeiten beeinträchtigt sein kann um das mal möglichst allgemeingültig zu formulieren.
"Proposed" gibt dagegen die Information "hier kann sich mal was ändern, aber wenn Du mit halbwegs aktuellen Daten arbeitest sind hier Änderungen ausserhalb von Wartungsarbeiten unwarscheinlich.

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Fakt ist, dass der Spatenstich statt gefunden hat und die Strecke somit als in Bau gilt. Örtliche Bautätigkeiten können mit landuse dargestellt werden. Der gesamte highway-Bauabschnitt wurde dabei schon immer als ganzes mit construction deklariert sobald die Bautätigkeiten dafür begonnen haben. Und genau dies ist mit den bereits laufenden Ausgleichsmaßnahmen der Fall.

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Nochmal:
Mit der aktuellen Landnutzung hat das nichts zu tun - das wird über landuse erfasst und kann durchaus Baufortschrittsabhängig erfasst werden.
Es ist aber langjährig üblich entsprechend den Planfeststellungsabschnitten jeweils den kompletten Abschnitt als "geplant" oder "in Bau" zu kennzeichnen. Spätestens mit dem offiziellen Spatenstich hat der Bau begonnen. Logistische oder finanzielle Gründe das hierbei nicht überall gleichzeitig die Bauarbeiten beginnen ist hierbei unerheblich. M assgeblich ist was hier in Bau ist und das auch bei nur in größeren Intervallen aktualisierten Karten erkennbar ist dass hier Abweichungen zwischen Kartenbild der aktiven Straßen und der Realität zu erwarten sind.

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Realität ist dass hier eine Straße in Bau ist - amtlich bestätigt. Was will Du mehr?
Von vollpflastern kann keine Rede sein, soviele Projekte gibt es nicht.
Das tagging in dieser Form ist schon lange Jahre üblich.
Wenn die Planfestellung durch ist dann sind das keine "Fantasien/Traumzuständen" mehr, gerade in heutiger Zeit in der Planfestellungen in der Regel viel zu teuer sind ohne halbwegs zeitnahe Umsetzung.
Was ist den Euer Problem konkret an der B31neu?

34352622

Hallo,
mit Erteilung des Planfeststellungsbeschlußes ist die Planung abgeschloßen. Mit Erteilung des Baurechts und ganz sicher mit dem ersten Spatenstich ist der Bau begonnen. Dass die Bagger nicht gleich an allen Stellen gleichzeitig zubeisen, bei so großen Projekten an manchen Stellen auch erst nach mehreren Jahren ist völlig normal. Daher kennzeichnet highway=construction nicht die eigenliche Baustelle sondern den örtlichen Verlauf des Bauprojektes. Mit der landwirtschaftlichen Nutzbarkeit hat das nichts zu tun, die entsprechenden landuse-Flächen bleiben ja erhalten und werden dann erst umgetaggt wenn die bisherige Nutzung nicht mehr gegeben ist. Das stückweise Umtaggen einer in Bau befindlichen Straße von proposed nach construction entsprechend dem Baufortschritt macht aber keinen Sinn da der Zusammenhang je nach Anwendungsmodell nicht erkennbar ist. Ausserdem trägt highway=construction für das nähere Umfeld die Information dass hier mit Bautätigen, Lärm, Schmutz zu rechnen ist auch für Immobiliensucher eine nicht zu vernachlässigende Information.
Anderst umschrieben:
proposed: man weiss nicht wann und was da wirklich kommt
construction: Es ist maximal noch eine Zeitfrage wann die Bagger rollen wenn sie es nicht schon tun.
Dabei ist es durchaus möglich das ein aktuelles "proposed"-Objekt früher realisiert wird als ein "construction"-Objekt.

34352622

Grenzen sind auch nicht sichtbar und wir mappen sie.
Highway=construction mappt ja keine Baustelle sondern eine in Bau befindliche Straße. Das ist ein Unterschied!
Da der offizielle Spatenstich stattgefunden hat ist das auch für jedermann nachvollziehbar/nachlesbar.
Bei solchen Bauprojekten ist es völlig normal dass die Bauarbeiten nicht gleichzeitig überall beginnen sondern oft erst vorarbeiten erfolgen die nicht unbedingt direkt mit der eigentlichen Trasse zu tun haben.
Die tatsächlich vorhandenen Bautätigikeiten können dann mit landuse=construction erfolgen - das wäre dann das Indiz dafür, ob an dieser Stelle noch eine Fruchtfolge möglich(!) ist. Vorhersehbar ist das aber nicht, Bagger rollen manchmal auch unmittelbar vor der Ernte an...

34352622

Hallo,
darüber gab es schon sehr viele Diskussionen.
Weitläufig üblich und sinnvoll ist es Straßen bis zum Planfeststellungsbeschluß als "proposed", mit Erteilung des Baurechts als "construction" einzutragen. Aktuelle Bautätigkeiten können mit einem lokal umgebenden "landuse=construction" gekenzeichnet werden. Abschnitte die bereits fertiggestellt sind, aber noch nicht unter Verkehr (eventuell noch Restarbeiten wie Markierungen und Beschilderngen) werden nicht mehr als construction, sondern mit den entsprechenden access-tags gekennzeichnet.
"Construction" nur dort einzusetzen wo auch tatsächlich schon die Bagger rollen ist ein Informationsverlust da der Zusammenhang nicht erkennbar ist.

28463112

Sorry, der Schwarzwaldbasistunnel ist schon etwas sehr weit her geholt, da wird die nächsten 30Jahre kein Zug durchrollen. Für die Dammerstocker Kurve sehe ich durchaus Potential dass da schon zeitnah zur Eröffnung des Rastatter Tunnels die ersten Züge rollen.

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Es ist eine Planung und ich sehe keinen Grund warum sie nicht als solche eingetragen werden sollte. Jeder sollte die Möglichkeit habe zu sehen wo etwas (ernsthaft) geplant wird.