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Diary Entries in German

Recent diary entries

Posted by zut on 29 March 2013 in German (Deutsch).

Seit 4 Monaten ist man mehr oder weniger stillgelegt, da das Wetter entweder kalt oder regnerisch ist. Mit den neuen Luftbildern von Bing kann ich immerhin schon einige hundertHäuser einzeichnen, die ich dann - sofern es je wieder Frühling wird - über Walkingpapers mit Adressen versehen kann. Das hält mich etwas über Wasser. Übermorgen Ostersonntag, vermutlich im Schnee. Das umlaufende Gummi meines Garmin hält wider Erwarten bis jetzt.

Da vor zwei Wochen der OSM-Stand für die Abenteuertage zu organisieren war, musste ich für den Stand bei den Linuxtagen nur noch wenig vorbereiten.

Im Vorlauf hatte sich André Riedel dankenswerterweise um das Pflichtplakat gekümmert. Er stellte auch noch kurzfristig den Chemnitzer Stadtplan vom letzten Jahr zur Verfügung, da der Drucker der Geofabrik offenbar einen größeren Defekt hatte und wir deshalb keinen aktuellen Stadtplan zur Verfügung hatten.

Am Stand gab es wieder viele Anfragen. Zu Stoßzeiten konnten wir leider nicht alle Besucher gleichzeitig bedienen, zwischendrin gab es teilweise etwas Leerlauf. OSM-Karten für Garmin-Geräte habe ich wohl fünf Stück kopiert. 25 Anleitungen für das Installieren von OSM-Karten auf Garmin-Geräten wurden mitgenommen. Natürlich war auch OSM für Smartphones gefragt, hier konnte eine via QR-Code erreichbare minimalistische Wiki-Unterseite weiterhelfen. Einige Besucher fragten nach Möglichkeiten, auf nächsten Reisen nach Kuba und Afrika Daten für OSM zu sammeln. Es wurden auch wieder etliche Daten mit Hilfe von Besuchern korrigiert oder neu eingetragen, Anleitung zum Umgang mit JOSM gegeben oder überhaupt ein grober Überblick, was OSM ist, hat, macht und kann.

Die Linuxtage waren wieder sehr gut organisiert, alle Helfer freundlich und hilfsbereit - was mehr kann man wünschen? Sogar der Extrawunsch nach Nicknames auf unseren Ausstellerausweisen wurde berücksichtigt. Obwohl ich aufmerksam nach weiteren Nickname-Trägern Ausschau hielt, konnte ich keine entdecken. Waren wir wirklich die einzigen?

Dank geht an Fuss-im-Ohr für die Unterstützung in Hardwaresachen, an Tim Alder, Rockus und strohi (der trotz einiger Beschwerden anreiste) für die Unterstützung am Stand und beim Auf- und Abbau sowie an André Riedel und Jens Pönisch für die Hilfe bei der Planung und Vorbereitung.

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Location: Bernsdorf, Chemnitz, Sachsen, 09126, Deutschland

Nachdem ich vor etwa einem Monat von meinen Erfahrungen vom Adressmapping mit dem Auto berichtet habe, bin ich von User Markus59 auf die Android-App Keypad-Mapper 3 hingewiesen worden. Den Hinweis habe ich zum Anlass genommen, mal drei gebräuchlichsten Adressmappingverfahren und Keypad-Mapper 3 einem gemeinsamen Test zu unterziehen. Folgende Techniken werden verglichen:

  1. GPS-basiertes Verfahren
  2. Walking Papers mit Cadastre Style
  3. Keypad-Mapper 3
  4. Audiomapping

Die Aufnahme georeferenzierter Fotos habe nicht in Betracht gezogen, da das andauernde Fotografieren von Häusern als Fußgänger Anwohner vermutlich zum Ansprechen des Mappers verleiten würde, selbst wenn man eine Warnweste mit dem Aufdruck “VERMESSUNG” tragen würde.

Das Testgebiet

Den Test habe ich im Dessauer Stadtteil Törten durchgeführt. Törten ist dörflich geprägt. Der Ortskern ist, für anhaltinische Dörfer typisch, locker mit Einfamilienhäusern und Nebengebäuden bebaut. Im Ortskern habe ich mein Walking Paper getestet. An den Ortskern grenzt ein Wohngebiet mit Doppelhaushälften, alle in Reih und Glied entlang der Straße angeordnet. Dort kamen die drei anderen Verfahren zum Einsatz.

GPS-basiertes Verfahren

Wie geht das?

Mit dem GPS-basierten Verfahren habe ich vor etwa eineinhalb Jahren mit dem Adressmapping begonnen. Beim GPS-basierten Verfahren setze ich mit einem GPS-Gerät (bei mir Garmin Dakota 20) einen Wegpunkt vor mittig auf die Straße vor das Haus und notiere auf einem Formular (PDF, 35 kB) Wegpunktnummer, Hausnummer und die Straßenseite (rechts/links). Wenn die Hausnummern geordnet sind und die Bebauung homogen ist (bei Baugebieten der Fall), genügt es bei einer Hausnummernreihe, wie z.B. 18 16 14 12 10, nur vor der 18 und der 10 einen Wegpunkt zu setzen. Neben den Hausnummern notiere ich auch noch jedes mal, wenn sich der Straßenname ändert (z.B. beim Abbiegen) den Straßennamen und die Fortbewegungsrichtung (z.B. Richtung Norden, abgekürzt “Ri. N”).

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Location: Törten, Dessau, Dessau-Roßlau, Sachsen-Anhalt, Deutschland

Um statt dem doch etwas langweiligen Erfassen von Hausnummern und ähnlichen Wohngebiets-Daten einmal etwas anderes auszuprobieren und Neues zu lernen, habe ich in den letzten Wochen versucht, die noch sehr rudimentären landuse-Angaben rund um Brackenheim zu verbessern, insbesondere die interessanten Auenlandschaften am Forstbach sowie das große Naturschutzgebiet „Zaberauen von Meimsheim und Botenheim“ zu erfassen. Letzteres ist noch nicht ganz abgeschlossen; ich bitte um Geduld, bis ich Zeit finde, all die auf einigen Spaziergängen erfassten Details einzutragen. Eine Frage bedarf aber einer kleinen Erörterung, nämlich: wie läuft und v.a. wo mündet heute (2013) der Herrenwiesenbach?

Der Herrenwiesenbach mündete ursprünglich, wie z.B. noch die Wanderkarte von Württemberg 1:100.000, Blatt 3, von 1931 zeigt, direkt nördlich von Botenheim in die Zaber. Im Zuge der Urbar-Machung der Zaberauen (etwa 1936–1938) wurden nicht nur die zahlreichen einst zwischen Botenheim und Meimsheim entspringenden und fließenden Bäche verdolt, sondern insbesondere auch der Herrenwiesenbach in einem weiten Bogen nach Südosten umgeleitet, floss dann durch einen schnurgeraden Kanal nach Ost-Süd-Ost, unterquerte die Zabergäu-Bahn in einem eigenen Durchlass direkt südlich von der Bahnbrücke über die Zaber und mündete erst dann, d.h. bei der Südost-Ecke von Meimsheim, in die Zaber.

Viele recht neue Karten zeigen immer noch dieses Bild (z.B. die Topographische Karte 1:25.000, Blatt 6920: „Brackenheim“, von 2010), und erst recht viele Online-Kartendienste. Auch wenn man über den „Steckbrief“ des Naturschutzgebietes die zugehörige Karte aufruft, wird ein nur geringfügig abweichender Lauf angezeigt, demzufolge der Herrenwiesenbach zwar nach dem Bogen kurz aus dem schnurgeraden Lauf nach Süden ausbricht, dann aber etwas weiter östlich in das gerade Kanalbett zurückkehrt.

Dagegen wird in der vom Steckbrief aus verlinkten „Würdigung“ des NSG angekündigt:

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Location: Sonnenhof, Meimsheim, Brackenheim, VVG der Stadt Brackenheim, Landkreis Heilbronn, Baden-Württemberg, 74336, Deutschland

Ich habe mir vor ein paar Tagen ein Google Nexus 4 gekauft. Zur Naviation habe ich mich für OSMAND entschieden.

Um ein wenig an der Weiterentwicklung von OSM mitzuhelfen, habe ich angefangen, in meiner Umgebung Gebäude und Hausnummern einzutragen.

Ich habe nun ein Problem:

Ab einer (mir nicht erklärbaren Genzen) werden die eingetragenen Gebäude in der höchsten Zoomstufe auf openstreetmap.org nicht dargestellt.

Vielleicht kann mir jemand helfen?

iii

Habe das Problem gefunden:

Browser Cache leeren -> Die Gebäude sind auch in der höchsten Zoomstufe sichtbar. Freu:)

Location: Schmachtendorf, Sterkrade, Oberhausen, Nordrhein-Westfalen, 46147, Deutschland
Posted by malenki on 4 March 2013 in German (Deutsch). Last updated on 25 February 2015.

Im November letzten Jahres fragte ich nach Unterstützung für einen OSM-Stand und Workshop. Die User brust59 und Rockus meldeten sich.

Letztes Wochenende war es soweit.
Am Freitag Abend bauten wir den Stand bei den 4. Abenteuertagen auf. Da das Wetter am Samstag sehr schön war und wir einen Platz an der Sonne hatten, sah der Stand nach leichter Überarbeitung so aus:
Der OpenStreetMap-Stand bei den 4. Abenteuertagen in Glauchau
Bildquelle

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Location: Glauchau, Zwickau, Sachsen, 08371, Deutschland
Posted by McBlaze on 27 February 2013 in German (Deutsch).

Heute habe ich in der Mittagspause ein Interview mit dem Journalisten Mirko Heinemann für den WDR5 gemacht. Dort wird es vermutlich ein Feature über OpenStreetMap und OpenSource geben. Den Termin werde ich noch bekannt geben. Es ging um die Motivation beim Projekt mitzumachen und wie das Ganze praktisch funktioniert. Dabei haben wir mit TrekBuddy auf meinem Smartphone live getrackt und dann die Karte live via JOSM aktualisiert. Am Ende sollen 5-6 Minuten dabei rauskommen.

Mal sehen, was daraus wird. Sieht aber sehr positiv aus.

Grüße aus dem Ruhrgebeat

OSM Ruhr

Mitarbeiter GIS beim Workshop

Heute war es soweit und ich machte für 7 Mitarbeiter der GIS Gruppe des Rostocker Katasteramtes einen kleinen Workshop zum Thema editieren bei OSM. Hintergrund war, dass auch die “Offene Regionalkarte M-V” teilweise OSM nutzt um Straßen und POIs dazustellen, weshalb also unsere Daten an einigen Stellen noch präzisiert werden sollen.

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Location: Stadtmitte, Ortsbeirat 14 : Stadtmitte, Rostock, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland
Posted by skaringa on 23 February 2013 in German (Deutsch). Last updated on 25 February 2013.

Wasserscheidepunkt in Thüringen Mein Blog von letzter Woche hat bei euch überraschend viel Resonanz gezeigt. Das war mir Ansporn, die Karte der Flussgebiete Deutschlands weiter zu verbessern: Sie hat jetzt einen feineren Zoomlevel sowie eine Permalinkfunktion.

Über letztere lassen sich interessante Gebiete direkt über eine URL ansteuern. Das Bild links erhält man so zum Beispiel direkt über diesen Link. Es zeigt die Umgebung des Wasserscheidepunktes von Weser, Elbe und Rhein im Thüringer Wald.

Außerdem kann man über den Link Zeige Zentrum in OSM das durch ein Cursorkreuz gekennzeichnete Zentrum der Karte direkt in OpenStreetMap in einer hohen Zoomstufe öffnen. Von dort lässt sich der entsprechende Bereich dann in einem Editor, wie JOSM oder Potlatch, bearbeiten.

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Posted by Nakaner on 23 February 2013 in German (Deutsch). Last updated on 18 March 2013.

Die Erfassung von Hausnummern ist eine zeitintensive Arbeit, für die oft mehrere Möglichkeiten gibt. Die einen zeichnen zuerst von Bing alle Gebäude ab und schreiben dann vor Ort die Hausnummern auf Walking Papers oder Field Papers, andere setzen mit einem GPS-Gerät einen Wegpunkt vor jedes Haus auf die Straße und notieren Wegpunktnummer, Hausnummer und Straßenseite (rechts oder links). Wieder andere nutzen für das Adressmapping die Android App Keypad-Mapper 3

Ich selbst habe in der Vergangenheit Walking Papers und dem GPS-basierten Verfahren gearbeitet, bin jedoch aufgrund seiner Einfachheit auf die Technik mit Walking Papers umgestiegen, da man damit Zeit spart. Setzt man GPS-Wegpunkte, so weisen diese je nach Abschattung und Multipath-Effekten Ungenauigkeiten von bis zu 15 Metern auf, was eine Zuordnung zu den Gebäude in JOSM deutlich erschwert und Zeit frisst. Wenn jedoch, wie in Dessau bis zum 21. November 2012, nur alte, schlecht aufgelöste Bing-Bilder vorliegen, kann man nur das GPS-basierte Verfahren verwenden.

Um schneller in der gesamten Kernstadt von Dessau (d.h. Dessau-Nord, Dessau-Mitte, Dessau-Süd, Alten und Ziebigk) alle Adressen erfassen zu können, kam mir im Herbst letzten Jahres das Studienmodul Projektmanagement in meinem Studium des Vermessungswesens gerade recht. Die Aufgabenstellung “Messen Sie irgendetwas!” interpretierte ich gemeinsam mit den Usern (Kommilitonen) weltvermesserer89, 2170martin und BW12 sehr frei und nutzte sie für die Erprobung einer neuen Mappingtechnik, dem motorisierten Adressmapping.

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Gestern habe ich den OSM-Podcast gehört in dem es auch um 3D Modelle ging. Dabei kam die Frage auf, wie man denn überhaupt Gebäudehöhen misst. Ich habe jetzt eine iPhone App gefunden, welch dies einigermaßen gut kann (und dabei nicht nur den Lagesensor zur berechnung benutzt)

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Location: Löbtau-Nord, Cotta, Dresden, Sachsen, Deutschland