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Diary Entries in German

Recent diary entries

Die Open Source Routing Machine unterstützt seit längerem das Einschränken der Richtungen bei der Abfahrt und Ankunft. Im Folgenden zeige ich Anwendungen dafür auf und wie sich das Feature auf die Routenfindung auswirkt.

Angenommen wir fahren in Richtung Norden und machen eine Routing Anfrage. Was wir auf keinen Fall hören wollen ist die Aufforderung sofort eine Kehrtwende zu machen, nur weil die Routing Engine unsere Fahrtrichtung nicht kennt. Und genau das ist der perfekte Anwendungsfall für das Einschränken der Richtung bei der Routenplanung.

Wir können eine Einschränkung der Richtung erzwingen indem wir den Parameter bearings=0,90 setzen, was der Routing Engine mitteilt, dass wir in Richtung Norden fahren und +-90 Grad Variation zu Nord erlauben. Die Option bearings=value,range erklärt sich wie folgt:

  • value in 0, 360 Grad für die Richtung; 0 Grad für Norden, 90 für Osten und so weiter
  • range in 0, 180 Grad für die erlaubte Variation; eine Variation von 90 Grad erlaubt +-90 Grad

Die bearings=0,90 Einschränkung erlaubt es also dass die Route grob in Richtung Norden startet mit einer Variation von +- 90 Grad. Dadurch filtern wir also Routen die gegen unsere aktuelle Fahrtrichtung starten. Perfekt!

Ein weiterer Anwendungsfall den ich auf der FOSSGIS aufgeschnappt habe ist Feuerwehr Routing, wobei die Fahrzeuge auf den richtigen Strassenseiten ankommen sollten. Wenn wir die Richtung nicht (nur) für den Start einer Route einschränken, sondern für das Ende, können wir die Routing Engine benutzen um optimale Routen zu generieren die uns auf die korrekte Strassenseite führen.

Hier sind zwei Routen von einer Feuerwehr in Berlin (im Bild weiter im Süden) zu einer beliebig ausgewählten Position:

  • In Orange mit einer Einschränkung von 0,90 welche die Feuerlöschfahrzeuge aus dem Norden kommen lässt (Anfrage Details)
  • In Grün mit einer Einschränkung von 180,90 welche die Feuerlöschfahrzeuge aus dem Süden kommen lässt (Anfrage Details)

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Passau, das ist doch die Gelegenheit, mal Leute zu treffen. Bisher war ich nur mal war ich beim OSM Treffen in Nürnberg, dagegen war Passau ein Kulturschock. In meinem “vorherigen Leben” hatte ich als Raumpatrouille-Fan schon einige Veranstaltungen besucht. OSM ist mindestens genau so kreativ.

Bei meiner Bastelei an “OSM go” hatte ich ein paar Kontakte geknüpft. Nun hoffte ich, einige Aktive persönlich zu sehen, vielleicht auch User, die Feedback zu OSM go geben. “3D-Rendern” währe doch ein Thema. Kaum getwittert, wurde ich überredet, das im OSM-Wiki vor zu schlagen und auch gleich als “Moderator” uh! In den Wochen danach wurde jeden Tag mehr oder weniger programmiert. “Muss das bis Passau fertig sein” fragte meine Herzallerliebste. Na ja, nicht wirklich; “fertig” gibt es bei sowas ohnehin nicht. Aber halbwegs Fehlerfrei währe schon gut.

ANREISE UND ABEND

Dann war es Freitag, die FOSGISS schon in vollem Gange und ab Mittag wurde ich unruhig, bin bald weg von der Arbeit und zum Zug. ICE ohne Platzreservierung erhöht den Abenteuerfaktor noch. Schließlich saß ich mit einem 2-Jährigen plus Vater an einem Tisch und statt Notebook und Code kneten gab es Gebabbel und Fingerspiele.

Mein erster Eindruck von Passau: Es ist nicht so flach, wie es auf OSM aussieht. Immer muß man über diesen Hügel in der Mitte und es gibt nicht mal einen direkten Fußweg zur Uni. Dort kannte ich zwar die Hörsaal-Nummer und dachte, wenn da überhaupt welche ‘rumlaufen, ist es der OSM-Event. Von wegen. Erst mal war Info-Wochenende für neue Studenten. Gut, die kann man doch von typischen OSM-Mappern unterscheiden: Männlich, älter, rumstehend und Plaudernd. Ich wurde auch schon vor der Tür nett begrüßt; ok war eine Verwechslung. Innen liefen welche mit Ausweisen am Gürtel ‘rum. Ordner? Ich fragte nach OSM und wurde in den Hörsaal gewiesen. Äh? Der Beamer verkündete einen Vortrag von Gregor Gysi! War das geplant? Nein, falsches Gebäude. Weiter laufen!

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Location: Thanöd, Ries, Passau, Bayern, 94034, Deutschland
Posted by Praxis2017 on 27 March 2017 in German (Deutsch).

Psychotherapie

Psychotherapie ist ein wissenschaftlich fundiertes Heilverfahren. Sie geht davon aus, dass Körper und Seele eine Einheit sind. PsychotherapeutInnen bauen eine heilsame Vertrauensbeziehung zu ihren PatientInnen auf und erarbeiten mit ihnen gemeinsam Lösungen und leiten Persönlichkeitsentwicklungsprozesse an. Dazu gehören auch die Diagnostik und ein Behandlungsplan. Psychodrama

Psychodrama ist eine in Österreich anerkannte Psychotherapierichtung, die von Jakob Levy Moreno in Wien und ab 1925 in den USA entwickelt wurde. Damit ist sie eine der ältesten Psychotherapieformen und versteht sich als sehr handlungsorientiert. Ursprünglich als Gruppenpsychotherapie gedacht, ist auch Arbeit im Einzelsetting und der Beratung möglich. Leistung

Wir informieren sie gerne per Telefon bzw. Mail über unsere Abrechnungsmodalitäten. Zum gegenseitigen Kennenlernen bieten wir ein kostenloses Erstgespräch. Terminabsagen bitten wir sie uns 24 Stunden vorher bekannt zu geben. Gespräche

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Location: Höttinger Au, Hötting, Innsbruck, Tirol, Österreich

milestones auf der A4 Thü Irgendwo hatte ich demletzt mal ne Diskussion zu Meilensteinen gesehen, wo ein paar pro-Argumente aufgeführt wurden, dass man die trotz “nicht-standard” mappen sollte/könnte/dings. Finde ich leider nicht mehr.

Nun denn; Ärmel hoch.

Macht man (ich so: Node an die Fahrbahn, klingt mir sinnvoll, obwohl das Schild neben der Strasse steht) das dann so ne Weile, fällt auf, was ist denn mit der Gegenrichtung (Autobahn)? Läuft wohl langfristig drauf hinaus irgendwas mit Relationen zu pfriemeln. Aka: 2 nodes in eine Relation und die Tags in die Relation. Bessere Vorschläge, nur her damit.

Jedenfalls, wenn man mal Langeweile hat, meine Vorgehensweise:

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Posted by Ogmios on 26 February 2017 in German (Deutsch).

In der Wochennotiz Nr. 343 wurde auf einen Forenbeitrag zum Thema Altglascontainer hingewiesen. In diesem geht es um das häufig fehlerhafte Tagging mit recycling:glass=yes statt recycling:glass_bottles=yes. Dabei sind mir bei Recycling-Containern eine ganze Reihe weiterer Fehler aufgefallen.

Viele Recycling-Container haben Namen wie Glascontainer oder Wertstoffinsel. Bei der Durchsicht sind mir dann noch eine Reihe anderer Probleme aufgefallen.

Namen statt Tags

Sehr häufig sind diese Abfallbehälter nicht mit den entsprechenden Tags wie recycling:glass_bottles=yes oder recycling:paper=yes versehen, sondern nur mit einem Namen, der ihren Verwendungszweck angibt, versehen. Besonders häufig sind dabei Namen wie Wertstoffinsel, Kleidercontainer, Kleiderspende, Papier- und Glascontainer oder Altglas. Ebenfalls sehr häufig ist auch die Adresse oder eine Ortsbeschreibung als Name angegeben.

Während sich Namen wie Kleidercontainer, Papier- und Glascontainer oder Altglas leicht in das korrekte Tagging übertragen lassen, ist Wertstoffinsel als Name wenig hilfreich. Häufig sind auch Ortsangaben im name-Tag enthalten. Als Namen sind diese wenig zweckmäßig. Allerdings ist es hier für die Korrektur auch schwer zu beurteilen, ob es sich ggf. um eine Referenz der Gemeinden oder Abfallunternehmen handelt. In diesem Fall ist es unter Umständen sinnvoller, diese mit dem ref-Tag zu beschreiben.

Finden lassen sich diese Recycling-Container mit name-Tags mit einer einfachen Overpass-Abfrage:

node({{bbox}})
  [name]
  [amenity=recycling]
  [recycling_type!~centre];
out meta;

Exzessiver Gebrauch von recycling:*=no

Viele Recycling-Stellen sind mit Unmengen an recycling:*=no-Tags versehen. Laut der englischsprachigen Beschreibung im Wiki sind diese implizit und sollten daher nicht explizit getagged werden. Vereinzelt mag es zwar sinnvoll erscheinen diese explizit anzugeben, in vielen Fällen werden diese allerdings sehr exzessiv genutzt.

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Um den Nutzern unserer Open Source Routing Machine anständige Instruktionen liefern zu können, wollen wir Informationen zu Schildern an Autobahnausfahrten einbeziehen.

Es gibt zwei Tagging Varianten für Autobahnausfahrtsschilder:

  • Den exit_to= Tag, gesetzt auf der highway=motorway_junction node an der der Ausfahrtsweg abgeht. Diese Art des Taggings wurde hauptsächlich verwendet da der standard Mapnik Stil es recht gut aussehen lies.
  • Der neue destination= Tag auf dem Way der Ausfahrt.

Warum brauchen wir zwei grundweg unterschiedliche Tagging Varianten? Hier ist ein Beispiel für eine fortfahrende Autobahn und eine Ausfahrt:

a . . . b . . d .
          ` . c .

Hier kann der exit_to Tag auf der node b zusammen mit dem highway=motorway_junction Tag gesetzt werden. Soweit so gut. Was passiert nun aber bei mehreren Ausfahrten die sich alle an einer einzelnen node auftrennen?

            . c
a . . . b `
          ` . d

Hier wollen wir Ausfahrtsinformationen für bc als auch bd setzen. Dafür gibt es Workarounds wie exit_to:left und exit_to:right, die aber schon bei gering komplexeren Situationen versagen.

Für genau diese Fälle ist der destination Tag die bessere Alternative.

Hier ist ein Beispiel wo ein solcher Workaround verwendet wird.

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Posted by Franca31 on 21 February 2017 in German (Deutsch).

Hi :)

Im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, sind wir zurzeit mit der Kartierung der öffentlichen Toiletten Berlins beschäftigt. Als Quellen für die Kartierung benutzen wir sowohl die öffentliche Daten als auch Open Street Map und haben Schwierigkeiten beim Vergleich der beiden Quellen. Es wäre sehr behilflich einen direkten Kontakt mit den Leute die die Kartierung gemacht haben einstellen zu können .

Kann jemand uns helfen?

Danke Danke

Grüße,

Francesca

Hallo,

ich brauche einen Kartenausschnitt - Landkarte mit Spanien, Südfrankreich, Italien. - Größere Städte sollten eingezeichnet sein. - Wenn möglich in ansprechender Farbgebung - Es sollte eine PDF Datei sein - die man ausdrucken kann.

In diese Karte möchte ich Routen einzeichnen und präsentieren.

Wer kann mir bei der Erstellung helfen? Danke schon mal vorab!

Location: la Torre de les Maçanes / Torremanzanas, l'Alacantí, Alicante, Valencianische Gemeinschaft, 03108, Spanien
Posted by kreuzschnabel on 11 February 2017 in German (Deutsch). Last updated on 15 March 2019.

Mal die wichtigsten Bedienelemente kurz & bündig:

Editorfenster

A Das Taggingfenster der Relation. Tags, die sich auf die Relation als Ganzes beziehen und nicht nur auf einzelne Members, werden hier eingetragen.

B Die Members der Relation in der vorliegenden Reihenfolge. „Unvollständig“ sollte besser „unbekannt“ heißen: Der betreffende Member wurde schlicht noch nicht vom Server geladen, deshalb sind dessen Eigenschaften noch unbekannt. Links stehen die jeweiligen Roles. Die Spalte rechts zeigt an, ob die Members zusammenhängende oder sogar geschlossene Linienzüge ergeben. Die kleinen Pfeile sind die Richtungen der einzelnen OSM-Ways. Hier sind Lücken sofort erkennbar (Rechtsklick → Auf Lücke springen bringt die Lücke in den Haupteditor).

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Pünktlich zum neuen Jahr kann das Projekt OpenTopoMap voller Freude verkünden, dass wir Zulauf erhalten haben: Max (maxbe) ist nun offiziell dem Entwicklerteam beigetreten! Er ist der Community schon länger für seinen Kartenversuch bekannt, in dem er v.a. Wert auf topographische Kartenelemente legt und intelligente Generalisierungsmethoden entwickelt. Mit einem Paukenschlag hat Max bei der OpenTopoMap losgelegt: Aus einem digitalen Geländemodell berechnet er die Ausrichtung von Pässen und Sätteln und stellt diese entsprechend dar - die weltweite Berechnung dauert nur wenige Sekunden! Ein schönes Beispiel findet sich in den Alpen: https://opentopomap.org/#map=13/46.95442/11.17739

Eine ausführliche Beschreibung gibt Max auf einer eigenen Wiki-Seite: osm.wiki/User:Maxbe/Satteldrehung_nach_H%C3%B6hendaten

Ich bin Sicherheitstechnisch nicht allzu tief in der Materie, aber, ääh, der Reihe nach:

  • Maproulette bietet kein SSL (https) an.
  • Maproulette funktioniert nur mit “login” via OSM
  • der Link über die Anmeldung läuft via unverschlüsselte Version von OSM

Ich weiss nicht, wie das genau über diese Auth-Api-Wasauchimmer-geschichte so läuft, aber mir scheint, dass ich (bzw die) da meinen OSM-Login unverschlüsselt durchs Web tragen lasse(n).

Man korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege!

Paranoiden Zeitgenossen wie meinereiner empfehle ich: nach dem Klick auf “sign in” die OSM-Adresse nach https zu korrigieren. Keine Ahnung, ob das sicherheitstechnisch wirklich hilft, funktioniert jedenfalls.

Was die Privatsphäre betrifft, nunja, soweit ich das als Laie sehe, ist auch die Benutzung der Webseite von Map-roulette nich ganz ohne, weil unverschlüsselt.

Das ist leider etwas knifflig zu kritisieren, da man durch die OSM-DB sowieso bis ins allerfeinste Detail trackbar ist, was auch zu diskutieren wäre 1

Das heisst aber nicht, dass Maproulette entschuldigt ist. Du schickst unverschlüsselt übers Netz, welche Probleme Du behoben hast, welche übersprungen usw. Ja, das kann man auch aus der OSM-DB ableiten, aber mit erheblich mehr Aufwand.

[1] “Male nicht Dein Wohnhaus als erstes” wäre so eine Regel, die in OSM (imho) fehlt.

[2] Das ist übrigens auch wieder ein (anderes) Thema; wie bewusst sind sich die Leute, was man mit ihren Daten anstellen kann. Eher früher statt später muss sich OSM Gedanken machen, wie man DAUs schützt vor OSM-Data-Mining. Dazu muss man nicht in irgendeine Diktatur gehen, sondern sich nur 2 Minuten Gedanken machen, wie man in OSM Leute findet, die schwul sind, oder Flüchtlingsheime malen oder oder.

Klingt an den Haaren herbeigezogen, ist es aber nicht, schaut Euch einfach mal Euer Profil an.

Posted by Suebia on 12 January 2017 in German (Deutsch).

Hallo,

leider ist seit dem letzten Update die Bluetooth-Funktion zur Übertragung der Sprachfunktion beim Navigieren nicht mehr aktiv, d. h. die Durchsagen erfolgen direkt über den Lautsprecher des Smartphones (Samsung S3). Erst kürzlich wurde diese Funktion nach einem Update aktiviert und stand einige Wochen zur Verfügung. Wann kommt Bluetooth für die Navigation wieder??

Gruß Wolfgang

Location: Ödenahlen, Seekirch, GVV Bad Buchau, Landkreis Biberach, Baden-Württemberg, Deutschland
Posted by -karlos- on 9 January 2017 in German (Deutsch).

London

Es macht immer noch Spaß, “OSM go” zu verbessern und neue Funktionen zu ergänzen. Ein paar Zeilen Code dazu und Bäume werden sichtbar; und da sind wirklich viele Bäume in OSM. Die Hauptidee ist immer noch das Darstellen von OSM Daten. Eine echt realistische Darstellung mag möglich sein und kommen (viel) später (Als Teamwork mit OSMBuildings und OSM2WORLD, hoffe ich).

Wir haben ein Experiment gemacht: OSM2WORLD kann ein Gebiet als 3D Format “obj” exportieren. Und OSM go kann das anzeigen, auch Farben. Jan (OSMBuildings) exportierte einige Gebiete um zu Testen, ob sie als 3D-Tiles in einem Thin-Client genutzt werden können. Geht gut: Twitter-Post

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