Einleitung
Zuletzt habe ich in OSM markante POI mit verschiedenen Social-Media-Tags ergänzt. Dass diese sinnvoll sein können, zeigen Apps wie Osmand und Magic Earth die z.B. Telefonnummer, Website auswerten und Osmand auch andere Tags wie contact:facebook auswertet und innerhalb der App verlinkt. Im mobilen Einsatz ist es sehr bequem, wenn diese Tags gesetzt sind, da viele Handys appbasiert am effektivsten arbeiten.
Nun ist es ja bekanntlich so, dass viele Geschäfte inzwischen nur noch eine Facebook-Website besitzen, also kommt man um facebook ohnehin nicht umhin. Andere Tags wie twitter, youtube oder alle sonstigen wie vimeo, pinterest oder instagram habe ich gleich mitgesetzt. ## Status quo Während ich in Magic Earth nach POI wie “Flughafen Dresden” suchte, sah ich, dass dieser nur absolut stiefmütterliche Tags besitzt, nicht einmal eine postalische Adresse. Auch andere Gebäude haben durch das Taggen der Nummer auf den Eingang nicht einmal eine postalische Adresse. Die Datenqualität in OSM kann nur als dürftig beschrieben werden.
Klar kann sich nun der OSM-Mapper hinsetzen, aber das kann ja nicht Sinn der Sache sein tausende POI händisch nach Updates zu untersuchen. Bei unserem Konkurrenten google ist es z.B. so, dass jeder User die Fehler in den Daten melden kann. Bei OSM ist das nur über openstreetbugs möglich. Aber sein wir ehrlich: openstreetbugs ist nur für Leute gedacht, die überhaupt verstanden haben was OSM ist, nicht für App-Benutzer, die vielleicht gar nicht wissen, was OSM ist. Bereits das Beispiel MapDust von skobbler zeigte, wie die Nutzer mit unsinnigen Fehlermeldungen das System fluten können. # Anforderungen Was braucht OSM also? Unter höchstmöglicher Produktivität stelle ich mir das folgendermaßen vor: OSM erstellt eine Bug-API die alle Apps nutzen können. Der User kann dann in der App jegliche Tags, z.B. das Feld “Website” oder “contact:facebook” usw. als fehlerhaft melden. Dann hat er verschiedene Meldegründe:
